Glaube und Gemeinschaft

Firmfahrt nach Medjugorje

KJB Regen am 10.08.2026

Info Icon Kirchliches Jugendbüro Regen
Lichtermeditation

31 Firmlinge aus dem Pastoralen Raum Regen erleben beim internationalen Jugendfestival Mladifest eine Woche voller Gemeinschaft, Begegnungen und lebendigem Glauben

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Eine Firm­vor­be­rei­tung der beson­de­ren Art haben 31 Firm­lin­ge aus dem Pas­to­ra­len Raum Regen erlebt. Gemein­sam mit ihrem Betreu­er­team um Jugend­re­fe­rent Johan­nes Hof vom Kirch­li­chen Jugend­bü­ro Regen mach­ten sie sich vom 1. bis 9. August auf den Weg nach Med­jug­or­je in Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na. Ziel der Firm­fahrt war das inter­na­tio­na­le Jugend­fes­ti­val ​„Mla­di­fest“. Die Jugend­li­chen hat­ten sich ganz bewusst für die­sen beson­de­ren Weg der Firm­vor­be­rei­tung entschieden.

Mit einem Bus des Bus­un­ter­neh­mens Oswald aus Regen star­te­te die Grup­pe ihre Rei­se. Bevor es los­ging, stell­te Pfarr­vi­kar Mar­tin Gug­gen­ber­ger die Fahrt mit einem gemein­sa­men Gebet und dem Rei­se­se­gen unter den Schutz Gottes.

Nach der Ankunft am Sonn­tag­mor­gen und dem Bezie­hen der Unter­kunft lern­ten die Jugend­li­chen zunächst den bekann­ten Wall­fahrts­ort Med­jug­or­je ken­nen. Bereits am Abend war­te­te ein ers­ter Höhe­punkt: Gemein­sam mit Zehn­tau­sen­den Gläu­bi­gen aus aller Welt fei­er­ten sie einen der gro­ßen Jugend­got­tes­diens­te des Mla­di­fest. Musik, Gebet und die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft sorg­ten für eine beson­de­re Atmo­sphä­re und mach­ten deut­lich, wie leben­dig und ver­bin­dend Glau­be sein kann.

In den fol­gen­den Tagen nah­men die Firm­lin­ge an ver­schie­de­nen Got­tes­diens­ten, Rosen­kranz­ge­be­ten, Vor­trä­gen und wei­te­ren Pro­gramm­punk­ten des Jugend­fes­ti­vals teil. Beson­ders ein­drucks­voll war für die Grup­pe die Ker­zen­me­di­ta­ti­on, bei der inmit­ten der gro­ßen Gemein­schaft auch Raum für Ruhe und per­sön­li­ches Gebet ent­stand. Auch der früh­mor­gend­li­che Auf­stieg auf den Erschei­nungs­berg, zu dem sich die Grup­pe bereits um 5.00 Uhr auf den Weg mach­te, war ein berei­chern­des Erleb­nis. Beein­dru­ckend war dabei, wie vie­le gläu­bi­ge Men­schen sich auf den Weg mach­ten und zum Teil sogar bar­fuß den Berg hinaufstiegen. 

Inner­halb der Rei­se­grup­pe blieb zudem Zeit, sich mit Fra­gen des eige­nen Glau­bens aus­ein­an­der­zu­set­zen. Bei einer Kate­che­se am Diens­tag mit Pfarr­vi­kar Mar­tin Gug­gen­ber­ger konn­ten die Firm­lin­ge ihre Fra­gen stel­len und mit­ein­an­der ins Gespräch kom­men. Dabei ging es dar­um, was Glau­be heu­te für jun­ge Men­schen bedeu­ten und wie er im All­tag sei­nen Platz fin­den kann. Am Mitt­woch fei­er­te die Grup­pe gemein­sam mit den vie­len inter­na­tio­na­len Teil­neh­mern den Abschluss­got­tes­dienst des Mla­di­fest. Damit ende­te das eigent­li­che Jugend­fes­ti­val, das Pro­gramm der Firm­fahrt ging jedoch weiter.

Am Don­ners­tag stand ein Besuch bei der Gemein­schaft Cen­a­co­lo im Mit­tel­punkt. Die christ­li­che Gemein­schaft bie­tet ins­be­son­de­re Men­schen, die durch Sucht und ande­re schwie­ri­ge Lebens­si­tua­tio­nen geprägt sind, einen Ort für einen Neu­an­fang. Die per­sön­li­chen Lebens­ge­schich­ten und Zeug­nis­se der Mit­glie­der beein­druck­ten die Jugend­li­chen und zeig­ten auf beson­de­re Wei­se, wel­che Kraft Glau­be, Gemein­schaft und gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung ent­fal­ten kön­nen. Am Nach­mit­tag ging es zu den Kra­vica-Was­ser­fäl­len, wo nach den inten­si­ven Tagen auch Erho­lung und gemein­sa­mes Frei­zeit­ver­gnü­gen nicht zu kurz kamen.

Der Frei­tag begann mit einem deutsch­spra­chi­gen Got­tes­dienst. Anschlie­ßend führ­te ein Bade­aus­flug nach Neum an die Adria­küs­te. Meer, Son­ne und gemein­sa­me Zeit boten einen will­kom­me­nen Aus­gleich zum geist­li­chen Pro­gramm der Woche.

Auch am Sams­tag fei­er­ten die Jugend­li­chen noch­mals gemein­sam einen deutsch­spra­chi­gen Got­tes­dienst. Eine beson­de­re Auf­ga­be über­nah­men dabei die Firm­lin­ge aus dem Pas­to­ra­len Raum Regen selbst: Sie durf­ten die Für­bit­ten vor­tra­gen und den Got­tes­dienst damit aktiv mitgestalten.

Bei einer wei­te­ren Kate­che­se mit Pfarr­vi­kar Mar­tin Gug­gen­ber­ger beschäf­tig­te sich die Grup­pe anschlie­ßend mit dem Sakra­ment der Ver­söh­nung. Mar­tin Gug­gen­ber­ger erklär­te den Jugend­li­chen die Bedeu­tung der Beich­te als Mög­lich­keit, das eige­ne Leben in den Blick zu neh­men, Belas­ten­des vor Gott zu brin­gen, Ver­ge­bung zu erfah­ren und einen neu­en Anfang zu wagen. Die Firm­lin­ge hat­ten anschlie­ßend die Mög­lich­keit, selbst das Sakra­ment der Beich­te zu empfangen.

Am Sams­tag­abend hieß es schließ­lich Abschied neh­men von Med­jug­or­je. Bevor es wie­der Rich­tung Hei­mat ging, seg­ne­te Pfarr­vi­kar Mar­tin Gug­gen­ber­ger die in Med­jug­or­je gekauf­ten Rosen­krän­ze, Bil­der und klei­nen Geschen­ke, die die Jugend­li­chen als Erin­ne­rung für sich selbst oder für die Fami­lie mit nach Hau­se nah­men. Um 18 Uhr mach­te sich die Grup­pe dann auf den Heim­weg. Auch die Rück­rei­se wur­de wie­der von einem gemein­sa­men Gebet und dem Rei­se­se­gen beglei­tet. Am Sonn­tag­mor­gen gegen 8 Uhr kamen die 31 Firm­lin­ge und ihr Betreu­er­team wohl­be­hal­ten wie­der in Regen an.

Zurück blie­ben vie­le Erin­ne­run­gen an eine berei­chern­de Woche: an die Gemein­schaft inner­halb der Grup­pe und an Begeg­nun­gen mit jun­gen Men­schen aus aller Welt. Die Firm­lin­ge konn­ten in Med­jug­or­je erfah­ren, dass Kir­che und Glau­be jung, leben­dig und inter­na­tio­nal sein können.

Erscheinungsberg
Betreuerteam
Wasserfälle
Neum - Meer
Gruppenfoto

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