Kirchliches Jugendbüro Regen
Bereits um 5.45 Uhr versammelten sich rund 50 Wallfahrerinnen und Wallfahrer zum Auftaktgottesdienst, den Pfarrer Marco Stangl zelebrierte. Unter dem Leitwort „Ankommen, aufbrechen – Gott ist der Herr unserer Zeit“ machten sich die Teilnehmenden anschließend gegen 6.45 Uhr auf den Weg zur ersten Etappe nach Osterhofen. Die traditionsreiche Wallfahrt stand in diesem Jahr unter einem besonderen Zeichen: Mit ihr wurde zugleich das 80-jährige Bestehen gefeiert.
Unterwegs legten die Pilger unter anderem in Rohrstetten und Engolling Pausen ein. Zusätzlich fanden kleinere Statios – kurze Andachten – in Hangenleithen, Engolling sowie in der Gotthardkapelle statt. Diese boten Gelegenheit zur Besinnung und stärkten die Gemeinschaft auf dem langen Weg.
Bei der Statio in Hangenleithen wurden die Wallfahrer zudem herzlich versorgt: Der Elternbeirat des Waldkindergartens stellte kalte und warme Getränke sowie Kuchen und herzhafte Schinken- und Käsestangen bereit. Die Stärkung wurde von den Teilnehmenden dankbar angenommen und bot zugleich Gelegenheit für eine kurze Erholungspause.
Die rund 45 Kilometer lange Strecke verlangte den Teilnehmenden einiges ab, wurde jedoch bei guten Wetterbedingungen erfolgreich bewältigt. Am Abend erreichten rund 75 Wallfahrer schließlich Osterhofen. Dort wurden sie an der Stadtpfarrkirche mit Glockengeläut und Applaus empfangen. Die Freude über das Erreichen der ersten Etappe zeigte sich in ausgelassenen Jubelrufen, Umarmungen und vielen strahlenden Gesichtern.
Im Anschluss an den Einzug fand traditionell eine gemeinsame Andacht mit Stadtpfarrer Christian Altmannsperger statt. Für die Pilger ging damit ein langer Tag zu Ende, bevor sie sich in ihren Quartieren in Osterhofen ausruhten.
Am Freitag setzt sich die Jugendfußwallfahrt fort: Nach einem frühen Gottesdienst in der Asambasilika führte die zweite Etappe nach Pfarrkirchen, ehe am Samstag schließlich das Ziel Altötting erreicht wurde. Die Wallfahrt bleibt damit nicht nur ein Ausdruck gelebten Glaubens, sondern auch ein starkes Zeichen für Gemeinschaft und Tradition über Generationen hinweg.



